Featured News — 24 Januar 2017

Leichtsinn kann lebensgefährlich werden/Bereits nach zwei Minuten im eisigen Wasser gibt es kaum eine Überlebenschance.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf weist darauf hin, dass das Betreten von zugefrorenen Gewässern sehr gefährlich ist. Dennoch wagen sich so manche auf zugefrorene Teiche und Gewässer. Die Feuerwehr warnt vor den lebensgefährlichen Ausflügen auf das Eis und appelliert: Eisflächen auf Gewässern nicht betreten!
Besonders gefährdet sind Kinder. Leicht überschätzen sie die oft viel zu dünne Eisdecke. Auch wenn in Ufernähe das Eis fest erscheint, kann es ein paar Meter weiter gefährlich werden. Bricht das Eis weg, fallen die Menschen unweigerlich in das eisige Wasser. Die Folge sind lebensgefährliche Unterkühlungen. Bereits nach zwei Minuten haben Kinder kaum noch eine Überlebenschance.

Generell sollten die Verbotsschilder beachtet werden.

Was tun, wenn ein Mensch ins Eis eingebrochen ist?

Unter Notruf 112 sofort die Feuerwehr rufen.

Wer sich aufs Eis begibt, um anderen zu helfen, sollte sich unbedingt von einem Helfer mit einem Seil absichern lassen.

Das Körpergewicht muss auf dem Eis auf eine möglichst große Fläche verteilt werden. Dazu Hilfsmittel wie Brett oder Eisleitern verwenden.

Niemals bis zur Einbruchstelle vordringen; rund um diese Stelle ist das Eis sehr brüchig. Vielmehr versuchen, den Eingebrochenen mit Hilfsmitteln wie Stöcken, Stangen, zusammengerollten Mänteln oder Jacken aus dem Wasser zu ziehen.

Nie in das Wasser eintauchen, um Menschen zu suchen. Solche Rettungsaktionen sollten nur den Fachleuten von der Feuerwehr überlassen werden! Nach erfolgter Rettung „Erste Hilfe“ leisten. Verunglückte nach Möglichkeit in einen beheizten Raum bringen, Kleidung ausziehen und in Decken hüllen.

Text: Buch, Michael

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