Sport — 30 Mai 2017

Als die erfahrene Mehrkämpferin des TV Ratingen Annabell Theisen am Freitag gemeinsam mit Ihren Trainingspartnern Leonie Drubel und Fabian Lauret und dem Trainerteam Heike Drubel und Klaus Suhl nach Bad Oeynhausen zu den NRW Mehrkampfmeisterschaften gereist ist,

hatte sie ein klares Ziel vor Augen. Für die junge ambitionierte Sportlerin galt es, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften zum fünften Mal zu erreichen.


Den Austragungsort hat Theisen in guter Erinnerung. Hier hatte sie schon vor zwei Jahren die Qualifikation zur DM geschafft. Und auch das heiße sommerliche Wetter stellte für sie kein Problem dar.

Gleich mit der ersten Disziplin stellte Theisen über die 100-Meter-Hürden und einer Zeit von 15,80 Sekunden eine neue p.B. auf. Das war ein wichtiger und gelungener Einstieg in den Wettkampf. „So kann es jetzt weiter gehen„ kommentierte Trainer Klaus Suhl auf dem Weg zum Hochsprung.

Und so ging es auch weiter. Theisen übersprang als einzige in ihrem Feld jede Höhe bis 1,66 Meter ohne Fehlversuche. Die nächste Höhe von 1,69 Meter bedeutete eine neue Bestleistung. Diese schaffte Theisen im zweiten Versuch und war damit die Einzige in ihrer Altersklasse, welche diese Höhe übersprang. Es waren wichtige Punkte für ihr Konto auf dem Weg zur Qualifikation. Die zwei weiteren Disziplinen des ersten Tages, das Kugelstoßen und die 200 Meter, absolvierte sie ebenfalls absolut zufriedenstellend. In der Vierkampfwertung erreichte Theisen einen stolzen dritten Platz. Mit einer Punktzahl von 2799 Punkten hatte sie 70 Punkte mehr als noch vier Wochen zuvor in Ratingen, wo sie die DM Qualifikation nur ganz knapp verfehlte.

Der zweite Tag verlief für die junge Mehrkämpferin ebenfalls sehr erfreulich. Im Speerwurf gelang ihr mit einer Weite von 35,72 Metern die dritte Bestleistung an diesem Wochenende.

Mit einem beherzten und kämpferischen 800-Meter-Lauf am Ende ließ sich Theisen auch in der Siebenkampfwertung den dritten Platz in NRW nicht nehmen. Mit 4518 Punkten hat sie die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Berlin deutlich erreicht.

Für Drubel und Lauret lief es an diesem Wochenende leider nicht wie erhofft. Für Drubel lief es ab der ersten Disziplin, dem Hochsprung nicht rund, was sich dann über zwei Tage und den folgenden Disziplinen fortsetzte.
Lauret konnte den Wettkampf aufgrund eines Mageninfekts am zweiten Tag leider nicht mehr antreten. Mit Bestleistungen im Kugelstoßen und über die 400 Meter beendete er den ersten Tag für sich zufriedenstellend.

Foto: Dirk Gantenberg

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