Blaulicht Featured — 06 Juli 2017

Am 05.07.17 um 18:55 Uhr wurden Kräfte der Feuerwehr Ratingen zu einem gemeldeten Brand auf einem Balkon im 2. OG eines Hochhauses an der Jenaer Straße gerufen.

Aufgrund der Meldung wurden umgehend 3 Löschzüge sowie der Rettungsdienst der Feuerwehr Ratingen zur Einsatzstelle entsandt. Bereits auf der Anfahrt konnte eine größere Rauchsäule festgestellt werden, so dass der Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe erhöhen ließ. Dadurch kamen ein vierter Löschzug und die Führungskomponente zum Einsatz. Auch rettungsdienstliche Unterstützung aus Düsseldorf wurde entsandt. Zugleich wurden umfangreiche Maßnahmen der Polizei des Kreises Mettmann eingeleitet.

Vor Ort wurde festgestellt, dass es auf einem Balkon offen brannte. Die Rauchentwicklung zog zum einem in die dahinter befindliche Wohnung und auch direkt den Fassadenverlauf entlang nach oben. Der eigentliche Brand war schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Umfangreicher gestalteten sich die weiteren Maßnahmen. So wurde die gesamte Etage und insbesondere die Wohnung oberhalb der Brandstelle kontrolliert. Hier konnte eine leicht verletzte Bewohnerin angetroffen werden. Diese wurde vor Ort behandelt. Weiterhin wurden alle Wohnungen oberhalb des Brandes kontrolliert. Diese Maßnahme betraf insgesamt sieben Geschosse. Hier konnten zwei weitere, leicht verletzte Bewohner angetroffen werden. Aufgrund des Verdachts einer Rauchgasvergiftung wurden sie dem Krankenhaus zugeführt. Auf Grund der hohen Temperaturen klagte ein eingesetzter Feuerwehrmann über Kreislaufprobleme. Auch er wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden.

Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr bzw. des Rettungsdienstes, die Löschzüge aus Ratingen-Mitte, Tiefenbroich und Lintorf, sowie die Sondereinheiten IuK und Führungsgruppe im Einsatz. Hierbei wurden 10 Trupps unter Atemschutz tätig. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Maßnahmen an die Kriminalpolizei übergeben.

Noch während der Rückfahrt zur Wache wurde die Feuerwehr Ratingen erneut zu dem Brandobjekt in der Jenaer Straße alarmiert. Ein Bewohner hatte bei der Ankunft in seinem mehrere Etagen oberhalb der Brandwohnung liegenden Apartment Brandgeruch und Rauchausbreitung gemeldet. Offensichtlich hatte sich in einem Lüftungsabzug des Gebäudes Brandrauch des vorangegangenen Ereignisses angesammelt. Daraufhin wurden erneut die anliegenden Wohnungen begangen, intensiv belüftet und auf Ansammlungen des giftigen Gases Kohlenmonoxid kontrolliert. Während dieser Maßnahmen meldete sich ein weiterer Hausbewohner mit starken Kopfschmerzen nach dem Brandereignis. Der Verletzte wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. In zwei Wohnungen lösten während der Kontrollen Rauchwarnmelder aus und wurden von den Feuerwehrleuten deaktiviert.

Im Verlauf dieser Arbeiten wurden Einsatzkräfte aus dem Hochhaus heraus mit Gegenständen beworfen. Anwesende Polizeikräfte fertigten eine Anzeige und nahmen weitere Ermittlungen auf.

Im Einsatz waren Kräfte der Löschzüge Mitte und Tiefenbroich sowie der Einsatzführungsdienst B der Feuerwehr Ratingen.

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