Featured Ratingen — 09 August 2017

Der aktuelle Baustand an der Düsseldorfer Straße lässt bereits die deutliche Verbesserung mit Verbreiterung des Fußgänger- und Radfahr­bereiches erkennen.


Archivbild Ratinger Zeitung

Auf der süd-östlichen Seite ist ein boulevardartiger Bürgersteig entstanden, der Radweg wird auf der Straße geführt werden. Auf der nord-westlichen Seite bestehen wesentlich mehr konkurrierende Nutzungen wie Fuß­gängerweg, Radweg, Geschäfte, Parkstreifen.

Leider zeigt die Ausführung dort, dass für die Fuß­gänger an einigen Stellen Engstellen ent­standen sind. Diese führen bereits jetzt zu Kon­flikten mit Radfahrern, da die Fußgänger regel­mäßig auf den Radweg ausweichen (müssen). Dies ist mit dem Ziel eines großzügigen Gehwegs nicht vereinbar.

Diese Stellen sollen durch überschaubare bauliche Veränderungen noch während der Bauphase verbessert werden.

Im Einzelnen sind dies:

Übergroße Baumscheiben (ca. 2,70m x 1,50m) schränken den Fußweg zwischen den Hausnummern 34 und 46 auf unter 1m ein. Durch Hauseingangsstufen und Verteilerkästen bleiben in Einzelfällen weniger als 60 cm für Fußgänger übrig.


Foto: Ratinger Zeitung

Die verwaltungsseitig angekündigte Maßnahme, die Baumscheiben mit einem durch Epoxidharz verfestigten Granulat begehungsfähig zu machen, trägt die CDU-Fraktion nicht mit.

Diese Vorgehensweise mag in Fällen mit geringem Fußgängeraufkommen akzeptabel sein. Auf der neu geplanten und stark von Fußgängern genutzten Düsseldorfer Straße möchten wir jedoch eine dauerhafte und einheitliche Gehwegausführung. Die Granulatvariante wird sich auf längere Sicht auswaschen, ist dann nicht mehr eben und insbesondere für gehbehinderte Menschen / Rollstuhl- und Rollatornutzer nicht so, wie es bei einer Neugestaltung erwartet werden kann. Zudem entsteht über die Jahre erhöhter Unterhaltungsaufwand.

Die CDU schlägt daher vor, entweder die Baumscheiben in dem beengten Bereich entfallen zu lassen (die Bäume stehen ohnehin sehr nahe an den Gebäuden) oder die Baumscheiben – wie vor Haus-Nr. 52 bereits mit ca. 3,10m x 0,9m umgesetzt – um ca. 70 cm schmaler und dafür länger umzubauen.

Zwischen Haus-Nr. 46 und 48 steht ein Fahrdrahtmast auf dem nur ca. 60 cm breiten Gehtwegteil, so dass dieser praktisch gar nicht mehr benutzbar ist und permanent auf den Radweg ausgewichen werden muss. Der Fahrdraht­mast muss um ca. 40 cm in Richtung Haus­wand Haus-Nr. 48 zu­rück­versetzt werden, um die Situation zu bereinigen.

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt,

den Gehwegbereich um ca. 70 cm zwischen Düsseldorfer Str. 34 und 46 zu Lasten der Baum­scheiben baulich zu verbreitern und die Baumscheiben – sofern erforderlich –zu verlängern (wie vor Haus-Nr. 52). den Fahrdrahtmast zwischen Haus-Nr. 46 und 48 um ca. 50 cm in Richtung Hauswand Haus-Nr. 48 zu versetzen, um den ohnehin schmalen Gehwegbereich nutzbar zu machen.

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