News — 09 Mai 2017

Entscheidend ist die Zeit bis zur Behandlung/Gesundheitsamt und die Düsseldorfer Initiative gegen den Schlaganfall geben Tipps.

Vier Stunden – innerhalb dieses Zeitfensters sind die Chancen für die Behandlung eines Schlaganfalls am Besten. Wenig Zeit also, um den Schlaganfall rechtzeitig zu erkennen und im Krankenhaus zu versorgen. Zum Tag des Schlaganfalls am Mittwoch, 10. Mai, geben deshalb das Gesundheitsamt und die Düsseldorfer Initiative gegen den Schlaganfall (DIS e.V.) Tipps zum rechtzeitigen Erkennen und zum richtigen Verhalten bei einem Schlaganfall.

In Düsseldorf haben die rund 2.000 Betroffenen pro Jahr sehr gute Behandlungschancen: Neben den drei so genannten „Stroke Units“, den speziellen Schlaganfallbehandlungszentren im LVR-Klinikum, dem Marienhospital und in der Universitätsklinik, sind alle Düsseldorfer Kliniken in der Lage, einen Schlaganfall fachgerecht zu versorgen. „Düsseldorf ist sehr gut aufgestellt in der Versorgung von Schlaganfällen. Dazu trägt ganz wesentlich auch die Initiative gegen den Schlaganfall, DIS e.V., bei. Dort wird wertvolle Aufklärungsarbeit im Vorfeld, bei Prävention und Erkennung von Schlaganfällen geleistet. Aber auch für die Zeit nach dem Krankenhaus gibt es dort individuelle Beratung und Hilfestellung“, sagt Professor Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Im Vorfeld lässt sich am Besten etwas gegen den Schlaganfall tun.

Denn die Risikofaktoren sind unter anderem hoher Blutdruck, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland – nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen. Jedes Jahr erleiden rund 250.000 Menschen deutschlandweit einen Schlaganfall. Er ist die häufigste Ursache einer bleibenden Behinderung bei Erwachsenen. Mit steigendem Lebensalter nimmt auch das Schlaganfallrisiko zu. Nur bei rund einem Drittel der Menschen verbleiben nach einem Schlaganfall keine signifikanten Behinderungen. Aber auch jüngere Menschen sind häufig betroffen. Dies unterstreicht die Bedeutung von Prävention, wie beispielsweise Bewegung, Gewichtsreduktion und gesunde Ernährung. Weitere Informationen gibt es beim Schlaganfall-Informationsbüro der Landeshauptstadt Düsseldorf unter www.duesseldorf.de/index.php?id=40731795

Schlaganfall rechtzeitig erkennen.

Einen Schlaganfall zu erkennen ist nicht ganz einfach, weil oft nicht gleich der richtige Zusammenhang hergestellt wird. Anzeichen sind Sprach- und Sprechstörungen. Gesprochenes wird plötzlich nicht mehr verstanden, Silben werden verdreht oder es werden auch falsche Buchstaben verwendet. Ein herabhängender Mundwinkel ist ein weiteres Alarmsignal: Hier ist die Mimik in einer Gesichtshälfte gestört. Zudem können Sehstörungen mit plötzlicher Erblindung eines Auges oder Einschränkung des Gesichtsfeldes ein wichtiger Hinweis sein, genauso wie halbseitige Lähmungserscheinungen oder ein Taubheitsgefühl auf einer Körperseite. Im Englischen hilft die Abkürzung FAST (Face, Arms, Speech, Time) dabei, die Symptome eines Schlaganfalls zu identifizieren. Bei Erkennen eines oder mehrerer dieser Symptome ist schnelle Hilfe gefragt. Dann sollte sofort der Notarzt unter der Rufnummer 112 gerufen werden – ohne Angst vor einem Fehlalarm, die Zeit läuft.

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