Featured Ratingen — 16 August 2018

Die Fraktion der Bürger-Union beantragt in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und den örtlichen Wohlfahrtsverbänden Möglichkeiten auszuloten, in Ratingen einen ehrenamtlich organisierten Bürgerbus zu betreiben.

Die Ergebnisse dieser Prüfung sollen den Ratsgremien zur weiteren Beratung in einer Vorlage zur Entscheidung vorgelegt werden.

Begründung:

Bereits im Jahr 1985 ging in NWR der erste Bürgerbus in Betrieb. Ein Bürgerbus wird von ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrern betrieben. Da dem konventionellen Linienverkehr keine Konkurrenz gemacht werden soll, beschränkt sich das Einsatzgebiet auf Bereiche und Zeiten, den der Linienverkehr, in der Regel aus Kostengründen, nicht abdeckt und für den Bedarf besteht.

Im Gegensatz zu unseren Nachbarkommunen gibt es in Ratingen bislang kein Angebot eines Bürgerbusses als Ergänzung und Verbesserung des Gesamtangebotes im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs. Beispielsweise liegen in Erkrath oder Heiligenhaus die Zahlen der beförderten Personen weit über den Schätzungen zu Beginn des Projektes und der Bürgerbus ist dort ein echtes Erfolgsmodell.

Es dürfte also unstrittig sein, dass eine solche Einrichtung eine wünschenswerte, kostengünstige und flexible Lösung für viele, vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sein könnte. Die Taktung, Linienführung und vor allem die zeitliche Begrenzung von diversen Buslinien sind bei allem Verständnis für betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten für viele Bürgerinnen und Bürger alles andere als optimal.

Eine Stadt wie Ratingen, die sich im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche im nächsten Monat intensiv mit der Zukunftsgestaltung und Verbesserung der Mobilität der Zukunft auseinandersetzen will, ist sicherlich gut beraten, alle Möglichkeiten auszuloten, die Angebotsstruktur des öffentlichen Personennahverkehrs zu verbessern. Denn je besser dieses Angebot ist, desto mehr individueller Autoverkehr könnte in Zukunft verzichtbar sein.

In Nordrhein- Westfalen können zur Unterstützung eines solchen Vorhabens hohe Fördermittel zur Anschaffung eines geeigneten Fahrzeuges sowie zur Deckung von laufenden Kosten (Organisationspauschale) beantragt werden. Die Fraktion der Bürger- Union ist davon überzeugt, dass sich eine ausreichende Zahl von ehrenamtlichen Freiwilligen zum Betreiben eines Bürgerbusses wird finden lassen.

Die BU Fraktion möchte bewusst keine konkrete Linienauswahl oder bestimmte Betreibermodelle favorisieren, sondern der Verwaltung in diesem Prüfauftrag größtmöglichen Handlungsspielraum lassen.

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