News — 13 März 2018

Wer in den letzten Tagen in einer Filiale der Sparkasse HRV war, hat es vielleicht bemerkt: Die Krawatte, die eigentlich als fester Bestandteil sparkassenüblicher (Herren-)Bekleidung gilt, wird längst nicht mehr von allen Mitarbeitern getragen.


Und das ist nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht. Der Vorstand der Sparkasse HRV hat die Krawattenpflicht abgeschafft. Die Mitarbeiter können nun selbst entscheiden, zu welchen Anlässen sie das traditionelle Accessoire tragen.

Jörg Buschmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HRV, sieht in dieser Veränderung einen guten und richtigen Schritt: „Die Qualität der Beratung und der gute Kontakt zum Kunden hängen sicherlich nicht davon ab, ob der Sparkassenmitarbeiter eine Krawatte trägt. Und in einer Zeit, in der selbst Konzernchefs und Politiker immer häufiger „ohne“ auftreten, wird dieses Kleidungsstück von vielen Menschen als ein Relikt empfunden, das für Bürokratie und Distanz steht. Das passt unserer Meinung nach nicht mehr zu einer modernen Sparkasse.“

In ihrer Aha!-Filiale hat die Sparkasse mit dem Krawattenverzicht jedenfalls nur positive Erfahrungen gemacht. Seit Juni 2017 gibt es die neue Filiale für die „Generation Smartphone“ in der Velberter Innenstadt, und der Schlips konnte hier vom ersten Tag an zu Hause bleiben. Vermisst hat ihn seitdem niemand – ein gutes Argument dafür, die Krawattenpflicht auch für das Gesamthaus zu hinterfragen.

Die Mitarbeiter sind vom neuen Dresscode jedenfalls begeistert, und auch die Reaktionen der Kunden in den Filialen sind durchweg positiv. Und so kann nach den ersten „schlipslosen“ Tagen ein ganz klares Fazit gezogen werden: Es geht auch ohne.

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