Ratingen — 17 August 2018

Ratingen ist eine Stadt mit herausragendem ehrenamtlichem Engagement. Dieses Engagement zu würdigen, ist der FDP seit jeher ein großes Anliegen.

Nicht ohne Grund werden etwa auf dem traditionellen Dreikönigsempfang immer sämtliche anwesenden Vereine und Gruppen namentlich begrüßt, um auch kleinen Initiativen die verdiente Anerkennung zu geben. Aber dass das Ehrenamt jede Würdigung verdient, ist in Ratingen eine auch parteiübergreifend unstrittige und gelebte Erkenntnis. Da kommt ein neues Förderprogramm des Landes gerade Recht, meint die Vorsitzende der Ratinger Liberalen, Dr. Tina Pannes, und verweist auf die Förderung eines „Heimatpreises“ durch das Land: „Ein solcher Preis, mit dem das ehrenamtliche Engagement vor Ort gewürdigt wird, ist für Ratingen wie gemacht. Denn unsere Heimatstadt wird getragen von den vielen Vereinen und Initiativen und den Menschen, die sich in vielfältiger Weise einbringen. Diese Menschen zu ehren, ist bei jeder Gelegenheit eine wunderbare Idee – jetzt bietet sich eine solche Gelegenheit.“

Die Ratsfraktion wird einen entsprechenden Antrag einbringen und hofft auf große Zustimmung bei den anderen Fraktionen, so die Fraktionsvorsitzende Hannelore Hanning: „Wir sind zu Recht stolz auf den guten Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft. Die Gelegenheit, mit einem örtlichen ʽHeimatpreisʼ diesen Zusammenhalt zu befördern, sollten wir nutzen.“ Konkret fördert das Land kommunale „Heimatpreise“ mit einem zu vergebenden Preisgeld von 5.000 Euro. Nötig für die Antragstellung ist ein Ratsbeschluss – den es nun aus Sicht der FDP zügig herbeizuführen gilt. Ein entsprechendes Konzept für den Preis bzw. seine Vergabe soll mit den Fraktionen und vor allem im Dialog mit dem Ehrenamt erarbeitet werden.

Die FDP-Fraktion im Kreistag wird ebenfalls einen Antrag stellen, um einen „Heimatpreis“ auf Kreisebene auszuloben. Im besten Fall können diese Preise dann verzahnt werden, so die Idee von Tina Pannes, die auch Kreistagsmitglied ist: „Auf Kreisebene haben wir die Möglichkeit, das Engagement aus den Städten zu präsentieren und damit auch das Kreisbewusstsein zu stärken.“

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