Ratingen — 17 Januar 2018

Der Sportentwicklungsplan geistert nun seit mehr als 6 Jahren durch die Ratinger Kommunalpolitik, hat 64.000 € gekostet und die Diskussion ist immer noch nicht endgültig abgeschlossen.

Im vergangenen Dezember wurde nun beschlossen einen Zeitplan und eine Priorisierung für die sich ergebenden Handlungsempfehlungen zu erstellen. Unter anderem betrifft dies auch die Schulsportanlage, die auf dem Gelände des Sportplatzes Talstraße errichtet werden soll.

Doch anstatt die Ergebnisse von Verwaltung und Planungsgruppe abzuwarten, preschten CDU und Bürger-Union schon mal vor und verkündeten, dass die freiwerdenden Flächen an der Talstraße für eine Wohnbebauung, geeignet für junge Familien, genutzt werden sollen. Aus Sicht der FDP-Fraktion ein unnötiges Vorpreschen. „Wir sollten uns doch erst einmal die Planungen der Schulsportanlage ansehen, bevor wir über die Wohnbebauung auch nur Nachdenken“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Ratsfraktion, Jürgen Stuers, „Nun werden schon konkrete Vorschläge zur Bebauung der Talstraße von zwei großen Fraktionen gemacht ohne die Planungsdetails auch nur ansatzweise zu kennen. Das ist unseriös.“

Nicht die Vorstellung die freiwerdenden Flächen zu bebauen, stört die FDP: „Am Ende werden wir sehen, wie groß die Flächen werden, die für eine Wohnbebauung genutzt werden können. Für die FDP-Fraktion gilt daher: Die Verwaltung hat nun erst mal den Auftrag erhalten, den Sportentwicklungsplan umzusetzen, dazu gehört u.a. die Schulsportanlage an der Talstraße. Dies sollte für die Verwaltung und ihre verfügbaren Kapazitäten nun Priorität haben. Alles andere wird danach folgen“, verdeutlicht Fraktionsvorsitzende Hannelore Hanning die Position der Liberalen.

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