Blaulicht — 24 Februar 2017

Ratingen (ots) – Insgesamt mussten von der Feuerwehr und den eingesetzten Hilfsorganisationen der Malteser Hilfsdienste und der Johanniter Unfall Hilfe insgesamt 74 (70)Personen transportiert werden, 24 (14) Personen waren alkoholisiert.

19 weitere Personen hatten sich Schnittverletzungen zugezogen.
Zusätzlich wurden durch die Einsatztrupps weitere 58 (61) Hilfedürftige
versorgt, mussten aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Eine große Hilfe hierbei waren wieder einmal die Unfallhilfsstelle am
Marktplatz und der Sanitätsdienst an der Stadthalle. Die Zahlen in
Klammern geben die Zahlen aus dem Jahr 2016 wieder.

Gegen 10:30 Uhr wurde der Feuerwehr Ratingen eine größere Ölspur
gemeldet, die sich durch das Innenstadtgebiet zog.
Die Berufsfeuerwehr und der Löschzug Mitte beseitigten die Umweltgefahr.
Hier war zumindest für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte „Straße
schrubben“ statt feiern angesagt.

Im weiteren Verlauf musste die Berufsfeuerwehr mit dem
Kleineinsatzfahrzeug gewaltsam eine Tür öffnen, um eine hilflose
Person zu retten. Der Rettungsdienst konnte anschließend die
medizinische Versorgung übernehmen.

Ab den Nachmittagsstunden machte sich dann das heranziehende
Sturmtief „Thomas“ bemerkbar. Bis in die Nacht hinein mussten die
Einsatzkräfte weitere neun sturmbedingte Einsätze abarbeiten. In den
meisten Fällen handelte es sich um umgestürzte Bäume oder Schäden an
Dächern. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr hierbei von den
Standorten Mitte und Breitscheid der Freiwilligen Feuerwehr.

Eine weitere Ölspur rief die Brandschützer zur Kölner Straße. Auch
hier konnte die Umweltgefährdung mittels Ölbindemittel und dem
Einsatz von Handkraft und Besen beseitigt werden.

Als Besonderheit muss erwähnt werden, dass mitten in der „heißen“
Phase der Altweiberfeierlichkeiten an einem Rettungswagen der
Feuerwehr schwere Reifenschäden durch herumliegendes Glas auftraten.
Das Fahrzeug war in einer Gaststätte am Marktplatz im Einsatz und die
Besatzung bemerkte im Krankenhaus, dass all vier Reifen so schwer
beschädigt waren, dass es nicht mehr fahrtauglich war. Die Besatzung
des Löschfahrzeuges rückte daraufhin von der Hauptfeuer- und
Rettungswache Ratingen mit Ersatzreifen zum Havaristen aus und
wechselte in „Formel 1“ Manier, um das Rettungsmittel umgehend wieder
in den Einsatz zu bringen.

(J. Neumann)

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