Blaulicht — 11 Oktober 2018

Ratingen. Am frühen Mittwochmorgen des 10.10.2018, gegen 02.50 Uhr, überprüfte die Ratinger Polizei im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen schwarzen PKW BMW 520

und dessen 30-jährigen Fahrer aus Ratingen, der mit dem Fahrzeug zu nächtlich Zeit auf der innerörtlichen Volkardeyer Straße in Ratingen-West unterwegs war.

Bei seiner Kontrolle gab der 30-Jährige zunächst an, seine kompletten Papiere zu Hause vergessen zu haben. Dazu gab er, wie sich später herausstellte, falsche Personalien an. Da die Beamten den begründeten Verdacht hegten, dass der BMW-Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen könnte, wurden entsprechende Tests angeboten und durchgeführt. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von etwas mehr als 0,3 Promille (0,18 mg/l). Ein zusätzlicher Drogentest zeigte dann auch noch den Konsum von Kokain an. Weitere Ermittlungen führten danach zur Klärung der wahren Personalien des 30-Jährigen und es stellte sich heraus, dass dieser nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Diese wurde ihm nach eigenen Angaben, im erst jetzt folgenden Geständnis des Ratingers, bereits im Februar 2017 amtlich entzogen, weil er zu viele Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei gesammelt hatte. Die aktuelle Fahrt
mit dem Düsseldorfer BMW eines Bekannten hatte er ohne dessen Wissen unternommen.

Die Polizei leitete gleich mehrere Verfahren gegen den 30-jährigen Ratinger ein. Die Weiterfahrt des Beschuldigten wurde unterbunden. Fahrzeugschlüssel und -papiere des BMW stellten die Beamten sicher. Zur weiteren Beweisführung in den eingeleiteten Strafverfahren wurde die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Dem Beschuldigten untersagte die Polizei ausdrücklich jedes weitere führen von führerscheinpflichtigen Kraftfahrzeugen.

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