Featured Heimat Ratingen — 05 September 2017

Seit 26 Jahren übt Gabriele Tacke mittlerweile die Funktion der Patientenfürsprecherin am Sankt Marien Krankenhaus Ratingen aus. „Wobei es sich streng genommen um keine ‚Position‘ im eigentlichen Sinne handelt“, präzisiert die 68-jährige direkt hinterher. Womit man dann auch schon bei der Frage wäre: Was genau macht eigentlich eine Patientenfürsprecherin in einem Krankenhaus?

„Ich bin eine unabhängige Ansprechperson für alle Krankenhauspatienten und deren Angehörige, wenn diese Sorgen, Probleme oder Fragen im Rahmen ihres Krankenhausaufenthaltes haben“, so Tacke. Viele Patienten hätten noch immer Scheu, Pflegepersonal oder Ärzte bei kritischen Punkten anzusprechen. „Genau für solche Fälle möchte ich ein niederschwelliges Angebot machen“.

Dabei ist ihr ihre neutrale Rolle besonders wichtig. So sei sie keine Angestellte des Krankenhauses und gleichzeitig auch keine Angehörige der Patienten, was ihr ermögliche, im Stile einer Schiedsperson bei Problemlagen entsprechende Lösungen zu suchen. Wenn sich Patienten an sie wenden, trägt sie die Problemstellung bei den betroffenen Mitarbeitern vor, um eine Lösung zu suchen.

„In all den Jahren ist es erfreulicher Weise auch in nahezu allen Fällen gelungen, eine Lösung der Probleme herbeizuführen – ganz zum Wohle der Patienten“, zeigt sich Tacke zufrieden. Denn klar sei, „wo Menschen Arbeiten, passieren Fehler“. Wichtig sei dann, dass man drüber spricht, denn dann können Fehler auch schnellstmöglich korrigiert werden. Falls nötig, bietet sie den Patienten auch an, die Fälle anonym zu bearbeiten, falls dies für die Betroffenen wichtig ist.

Für viele Patienten sei es einfach sehr hilfreich, wenn sich eine neutrale Person des jeweiligen Sachverhaltes annehme. Genau deshalb macht die pensionierte Berufsschullehrerin die Aufgabe auch gerne. „Durch den persönlichen Kontakt zu meiner Vorgängerin Frau Scholz-Schneider“ sei das Interesse am Engagement als Patientenfürsprecherin seinerzeit zustande gekommen. „Und da ich mir gut vorstellen konnte, ein Ehrenamt anzutreten, habe ich die Aufgabe am Sankt Marien Krankenhaus auch gerne übernommen“, so Tacke, die seit über 60 Jahren in Ratingen beheimatet ist.

Um auch persönlich Ansprechbar zu sein, ist Gabriele Tacke jeden Mittwoch von 15.00 bis 17.00 Uhr in der vierten Etage des Krankenhauses in Raum 4.01 (direkt am Aufzug) anzutreffen. Auch ein eigener Briefkasten im Foyer steht bereit, um Patienten die Möglichkeit zu geben, außerhalb der Sprechzeit schriftliche Informationen zu hinterlassen. Zudem ist sie auch telefonisch oder per E-Mail erreichbar. „Jeder Sache nehme ich mich immer mit aller Ernsthaftigkeit und der notwendigen Vertraulichkeit an. Es freut mich immer sehr, wenn ich Patienten im Großen und im Kleinen helfen kann“, so Tacke mit zufriedenem Blick auf Ihre Aufgabe.

Informationen

Patientenfürsprecherin Gabriele Tacke, 68

Verheiratet, zwei erwachsene Kinder, fünf Enkelkinder

Pensionierte Berufsschullehrerin, zuvor 38 Jahre am Adam-Josef-Cüppers-Berufskolleg

· Sprechstunde jeden Mittwoch, Raum 4.01 (4. Etage, direkt am Aufzug)

· Für schriftlichen Kontakt steht ein eigener Briefkasten im Foyer des Krankenhauses zur Verfügung

· Telefon: 02102/851-2113

· E-Mail: patientenfuersprecherin@smkr.de

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