Blaulicht — 25 September 2018

Jede Polizistin und jeder Polizist weiß, dass der Dienst plötzlich für jeden lebensgefährlich werden kann. Und doch kamen diese Einsätze in der Vergangenheit seltener vor als heutzutage. So geschehen am 17.09.2018 in Erkrath, wo eine Streifenwagenbesatzung in einem Mehrfamilienhaus von einem randalierenden Mann mit einem Messer angegriffen wurde. Der Angriff konnte nur durch einen Schuss in den Oberschenkel abgewehrt werden. Mittlerweile zeigen viele Einsätze im Alltag deutlich, dass zwischen Schlagstock und Pfefferspray auf der einen und Schusswaffe auf der anderen Seite eine Lücke besteht, wenn es darum geht einen Angreifer abzuwehren. Um einen besseren Schutz der Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten fehlt ein geeignetes Distanzmittel. „Der Einsatz in Erkrath zeigt wieder einmal, dass die Ausstattung mit einem Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) so schnell wie möglich umgesetzt werden muss.“, so die Kreisgruppenvorsitzende der GdP Mettmann Dagmar Janßen.

„Die psychische und körperliche Belastung auf der Straße nimmt zu und das Fell der Kolleginnen und Kollegen muss immer dicker werden.“, so Janßen weiter. „Die Möglichkeit außerhalb vom Dienst im Team zusammenzukommen und positive Zeit miteinander zu verbringen ist wichtig. Wenn wir dann auch noch an die Kolleginnen und Kollegen denken, die ihr Leben riskiert haben und so einen Einsatz wie in Erkrath nicht überleben, ist das besonders wichtig.”, erklärt Janßen stolz. Im Rahmen einer von der Kreisgruppe organisierten Veranstaltung kamen in der vergangenen Woche 300 Euro Spendengeld zusammen, die dem Vorsitzenden der Polizeistiftung NRW, Herrn Salomon übergeben werden konnten.

Foto: Diethelm Salomon und Dagmar Janßen

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