Heimat — 05 Oktober 2018

Rückblick auf das Benefizkonzert der Hospizbewegung Ratingen vom letzten Sonntag (30.09.) im Ferdinand-Trimborn Saal der Städt. Musikschule Ratingen.

Bereits nun schon zum 4. Mal begeisterte die Mezzosopranistin Isabelle Kusari und ihr Pianist Jun Zhao, vielfach ausgezeichneter Preisträger, die restlos begeisterten Besucher, die Ihr Programm mit dem Titel „Faszination Ostpreußen“ mit viel, viel Beifall bedachten. Frau Ingrid Overbeck, Vorsitzende der Hospizbewegung und Frau Kohlstruck begrüßten die Gäste und gaben Einblick in ihre Arbeit und die der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die das alles nicht zu bewältigen wäre.

Die Künstlerin Isabelle Kusari, selbst Französin, hat schon viele historische Programme für Deutschland und Frankreich konzipiert und große Erfolge gefeiert. Einzig die Gestaltung ihrer Programme, die ihres gleichen suchen.. Die Verschmelzung von z.T. traditionellem Liedgut mit Gedichten bekannter und unbekannter Dichter – dazu noch Daten und Hinweise auf Wirken und Schaffen von Denkern, Dichtern und Komponisten der jeweiligen Epochen, lassen ihre Konzerte zu einem Erlebnis werden. Ihre wunderbare Stimme und Ihre Vortragskunst runden das Bild harmonisch ab.

Frau Kusari, bat den Ratinger Dichter Horst Brink, zur Eröffnung, sein für diesen Tag verfasstes Gedicht „Was Ostpreußen ausmacht“ erstmalig selbst zu rezitieren. Unter großem Beifall und sicherlich auch mit Wehmut der anwesenden, noch lebenden Zeitzeugen verhallten die Worte. Mit „Ännchen von Tharau“ – einem der wohl bekanntesten Lieder Ostpreußens eröffnete die Künstlerin das Benefizkonzert. Begeisterung und Freude auch über die nachfolgenden Lieder, Gedichte und Biographien ostpreußischer Größen.

Ihre Lieder, von Jun Zhao begleitet, wahrlich ein Genuss.

Die Soli des sympathischen Pianisten begeisterten die Zuhörer immer wieder. Das Ave Maria von Bach/Gounod, wie eigentlich alle seine Stücke die er spielte, ernteten langanhaltenden Beifall.
Isabelle Kusari, erweckte im Laufe Ihres Konzertes alte, fast vergessene Lieder aus Ostpreußen wieder zum Leben, um dann aber mit Klassikern, wie „Bunt sind schon die Wälder“ – Kein schöner Land – und der Hymne „ Land der dunklen Wälder“ mit ihrer gewaltigen Stimme zu brillieren.

Die Mezzosopranistin sang zum Schluss „Großer Gott wir loben dich“ und erhielt dafür frenetischen Beifall.

Frau Overbeck (Vorsitzende) und Frau Kohlstrück vom Hospizverein Ratingen bedankten sich sehr für das großartige Konzert und verabschiedeten die Künstler mit herzlichen Worten und bunten Blumensträußen.

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