Blaulicht — 02 Juli 2017

Heute rollte das Feld der Tour de France durch Ratingen! Ein kurzer Augenblick und die Radsportler waren wieder aus dem Stadtgebiet verschwunden.

So kurz und spektakulär die Stippvisite der Tour, so aufwändig und personalintensiv war der Tag für die Feuerwehr Ratingen und die Mitwirkenden der Stadtverwaltung.

Schon Monate vor der Tour war die Abteilung Gefahrenabwehr, insbesondere das Sachgebiet Einsatzvorbereitung, mit der Planung beschäftigt. Mit den Veranstaltern und mit allen beteiligten Ämtern und Behörden wurde ein Gefahrenabwehrplan erarbeitet, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und der Radrennfahrer lückenlos zu gewährleisten. Generalprobe war hierfür das „Race am Rhein“ im letzten Jahr, bei dem dieser Plan erprobt wurde. Diese Planung hat sich gelohnt und ist komplett aufgegangen. Alles ist zur besten Zufriedenheit verlaufen.

Wie im Vorjahr, mussten Fahrzeuge und Personal während der Passage der Tour wieder zum Stadionring ausgelagert werden. Von hier aus wurde das nördliche Stadtgebiet versorgt. Weitere Kräfte blieben auf der Hauptfeuer- und Rettungswache Ratingen, um von hier aus die Versorgung der südlichen Stadtteile zu gewährleisten. Diese Maßnahmen waren wegen der Rennstreckenführung und den damit verbundenen Sperrungen notwendig geworden.

Weiterhin unterstützten die ehrenamtlichen Löschzüge Mitte, Homberg und Schwarzbachtal, die ihre Fahrzeuge besetzten, um umgehend bei Hilfeersuchen ausrücken zu können. In der Hauptfeuer- und Rettungswache war zusätzlich die Einsatzzentrale verstärkt worden, eine Einsatzleitung aus Feuerwehr, beteiligten Organisationen und Behörden, wie auch das Notfallmanagement der Veranstaltung hatten ihre Tätigkeit aufgenommen. Der Rettungsdienst wurde um fünf Rettungswagen, einen Notarztwagen und zwei Kradstaffeln mit Personal der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen verstärkt. Nur so konnte garantiert werden, dass trotz der widrigen Umstände jederzeit eine zügige Hilfe an jeder Stelle des Stadtgebietes geleistet werden konnte.

Während 50.000 begeisterte Besucher in Ratingen den Radrennfahrern zujubelten, standen so 227 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfsdienst, Ordnungsamt und Streckenposten zuzüglich der Kräfte der Polizei bereit. Ab 07:30 Uhr bis Veranstaltungsende um 15:00 Uhr mussten sie erfreulicherweise nur 8 Rettungsdiensteinsätzen und eine Behandlung durch den Sanitätsdienst bewältigen. Die Kräfte des Brandschutzes mussten glücklicherweise nicht ausrücken.

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