Ratingen — 05 Oktober 2017

Dieselskandal, Feinstaubbelastung, Grenzwerte für den Ausstoß von Stickoxiden – die Themen beherrschen derzeit die politische Diskussion. Dieses große Interesse will die GRÜNE Fraktion im Mettmanner Kreistag nutzen, um die Elektromobilität im Kreis auszubauen.

“Der kreiseigene Fuhrpark mit seinen überwiegend kürzeren und planbaren Fahrstrecken eignet sich sehr gut für die Nutzung von Elektroautos. Wir schlagen vor, künftig bei jeder Neuanschaffung innerhalb des kreiseigenen Fuhrparks auch die Potenziale von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb zu prüfen. So werden neben der Wirtschaftlichkeit Argumente des Umwelt- und Klimaschutzes einbezogen. Gleichzeitig wollen wir die kreiseigene Ladeinfrastruktur für elektrisch angetriebene Fahrzeuge ausbauen und bei der Stromerzeugung natürlich erneuerbare Energien einsetzen,” beschreibt Bernhard Ibold, Vorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion, den Vorstoß seiner Fraktion.

Die GRÜNEN sehen den Kreis beim Ausbau der Elektromobilität in einer besonderen Vorreiterfunktion. “Die Kreisverwaltung kann mit gutem Beispiel vorangehen, die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität beweisen und mit steigender Nachfrage dazu beitragen, sie auch für den privaten Gebrauch attraktiver zu machen. Das dürfte für den Kreis übrigens finanziell keine übermäßige Belastung darstellen, da Förderprogramme des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und den Aufbau einer entsprechenden Ladeinfrastruktur unterstützen. Daher werden im Ergebnis die Wirtschaftlichkeit, Mobilität und Luftreinhaltung in unserem Kreis profitieren“, ist Ibold überzeugt.

Ihren Antrag zur Förderung der Elektromobilität bringen die GRÜNEN zur nächsten Sitzung des Kreisausschusses am 09.10.2017 ein.

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