Featured Ratingen — 12 März 2018

Wahlen, Ehrungen, Rück- und Ausblicke standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Ratinger Jonges mit 218 Teilnehmern in der Dumeklemmerhalle.

Dass mehr als ein Fünftel der mittlerweile 1008 Mitgliedern zu der Versammlung gekommen war, zeigt, wie sehr die Jonges ihrem Verein verbunden sind. Seit September 2017 gab es 29 Neuaufnahmen, darunter auch „Prominenz“ wie Ex-Prinz Roland Adena und Ex-Schirmherr David Uhr.

Baas Georg Hoberg wird sich ab sofort an einen neuen Stellvertreter gewöhnen müssen: Dr. Edgar Dullni wurde – einstimmig, wie alle anderen Personalien – zum neuen Vizebaas gewählt. Der bisherige Vize, Leo Schleich, wollte sein Amt nach neun Jahren aus Altersgründen nicht fortführen. „Es ist gut, wenn Jüngere in die Vorstandsarbeit einsteigen.“ Diese Jahre seien anstrengend gewesen, aber auch sehr schön, bilanzierte Schleich. Besonders genossen habe er die jährlichen Biwaks und die Mehrtagesfahrten, die er auch maßgeblich vorbereitet hatte. Ebenfalls aus dem Vorstand schieden Theo Becker (1. Schriftführer), Matthias Reuther (2. Schatzmeister) und Volkmar Schrimpf (Beisitzer) aus. Sie wurden für ihr Engagement mit der erstmals verliehenen Ehrennadel der Jonges, die ein Motiv des Dicken Turms ziert, ausgezeichnet. Als Nachfolger wurden Christian Schneider, Andreas Vössing und Andreas Berndt gewählt, 2. Schriftführer ist nun Friedhelm Holzhauer. Die Beisitzer Achim Pohlmann und Joachim Dangelmeyer wurden im Amt bestätigt.

Sechs Jonges wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft geehrt: Johannes Paas, Wolfgang Augustiniak, Hans Josef Kulmann, Dieter Schulze, Reiner Kemperdick und Hans-Peter Vössing. Neun Jonges sind schon seit 25 Jahren beim größten Ratinger Heimatverein dabei: Peter Bohnen, Heinz Brazda, Rolf Theißen, Horst Schloßmacher, Michael Stellbrink, Ulrich Armbrust, Friedhelm Mix, Hans Berendsen und Slavko Bjelic.

Der Vorstand informierte schließlich über den aktuellen Stand des Projektes „Ehrenfriedhof“: Zum einen sollen die Grünanlagen und Freiflächen neu gestaltet und aufgewertet werden, zum anderen unterstützen die Jonges die Restaurierung der sehr alten, zum Teil maroden Grabsteine, deren Inschriften oft gar nicht mehr lesbar sind. Beide Vorhaben werden von den Jonges mit einem fünfstelligen Betrag gefördert.

Foto: Volkmar Schrimpf/Ratinger Jonges

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