News — 27 August 2018

Kreis Mettmann – In Internet-Chats, bei Messenger-Diensten und auch in SMS-Nachrichten auf Handys kursieren immer wieder sogenannte Kettenbriefe oder Kettennachrichten.

Sie haben stets eine ähnliche Form: In Text- oder Audiodateien werden die Empfänger dazu aufgefordert, eine erhaltene Nachricht innerhalb von kurzer Zeit an eine bestimmte oder möglichst große Anzahl von Personen aus eigenen Kontakten weiterzuleiten. Oft werden diese Nachrichten von Absendern mit dem Ziel versendet, Schadsoftware, Viren oder Abo-Fallen zu verbreiten, Angst und Schrecken zu erzeugen oder auch, um einen geschmacklosen Scherz möglichst großräumig zu veröffentlichen. Je nach Art der Nachricht wird dem Empfänger am Ende entweder großes Glück versprochen, wenn er der Aufforderung nachkommt, oder gedroht, sollte er die Nachricht nicht weiterleiten. Die Einschüchterungsversuche reichen dabei manchmal sogar bis hin zu Morddrohungen. Insbesondere bei Kindern können solche Nachrichten Angst auslösen.

— Deshalb empfiehlt die Polizei grundsätzlich: —

> Schicken Sie solche Nachrichten nicht weiter.

> Sprechen Sie als Eltern oder Lehrer mit Ihren Kindern oder Schülern darüber und nehmen Sie ihnen ggf. die Angst.

> Schalten Sie die Polizei beim Verdacht einer Straftat ein.

— Tipps für Eltern: —

Aufklären und Ängste nehmen: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über das Phänomen der Kettenbriefe und deren Inhalt.

Nicht in die Falle tappen: Sorgen Sie dafür, dass die Nachricht nicht weitergeleitet wird.

Ignorieren und löschen: so wie jeden anderen Link aus unbekannter Quelle, der Schadsoftware oder Abo-Fallen enthalten könnte.

Verdacht einer Straftat: Schalten Sie die Polizei ein.

Medienkompetenz will erlernt sein: machen Sie Ihr Kind fit! –

Nicht von Null auf Hundert: Führen Sie Ihre Kinder schrittweise und maßvoll in die digitale Welt ein.

Kein uneingeschränkter Zugriff: Begrenzen Sie die Möglichkeiten und die Zeiten. Seien Sie dabei.

Machen Sie Ihr Kind fit: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind die Gefahren von Messenger-Diensten kennt und darauf angemessen reagieren kann.

Kompetent und interessiert: Seien Sie in der Lage Fragen zu Smartphones, Tablets, etc. zu beantworten. Das setzt voraus, dass Sie sich selbst mit Funktionen und den Risiken der Geräte  auskennen.

Smartphone sichern: Ein aktueller Virenschutz ist ein Muss. Denken Sie auch über eine Kindersicherung für das Gerät nach.

Achtung:

Nicht alle Messenger-Dienste und Apps sind für Kinder und Jugendliche geeignet.
Das Mindestalter für WhatsApp-Nutzer liegt z. B. laut Betreiber erst bei 16 Jahren.

 

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