Featured Kultur — 26 Juni 2017

Zweimal standen die Schüler des ExperimentierTheaters des Lintorfer Kopernikus Gymnasiums (KGL) am Wochenende auf der Bühne in der Aula des Schulzentrums. Auf humorvolle Weise aber auch zum Nachdenken anregend zeigten sie gekonnt ein komplett selbst geschriebenes Kollagentheaterstück über den Sinn und Unsinn des Lebens.

“Die ewige Frage nach dem Sinn des Lebens ist so vielschichtig, dass es tausend und eine Antwort gibt oder auch keine“, sagte Regisseur Dirk Holtkamp. Und auf welche Gedanken die Ensemblemitglieder dabei kamen, erstaunte das begeisterte Publikum bei jeder Szene aufs Neue. Eine Großmutter, die zwei Jugendliche beim Diebstahl beobachtet, eine Mutter, die über die Liebe zu ihrem Kind nachdenkt, ein Gespenst, das sich vor sich selber erschreckt, ein Psychologe, der sich nicht wirklich für die Probleme seines Patienten interessiert, eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes keinen Sinn mehr in ihrem Leben sieht und Einiges mehr sorgten für zwei äußerst gelungene Vorstellungen, die mit viel Applaus belohnt wurden.

In diesem Jahr feiert das Experimentiertheater sein 30 jähriges Bühnenjubiläum und leistet auch mit seiner aktuellen Inszenierung seinen BEITRAG ZUR LOKALKULTUR in Ratingen. So manches Werk der Weltliteratur machten sie sich in dieser Zeit bereits zu eigen und brachten es mit verschiedenen Veranstaltungen im Stadttheater und auf der Bühne in der Schule der Schulgemeinde, Verwandten und Freunden näher. Aber auch Zuschauer, die von den Vorstellungen gelesen hatten und sich dafür interessierten, wie Schüler Klassiker wie beispielsweise Goethe oder Shakespeare interpretieren, waren zu Gast.

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