Sport — 06 November 2017

Das spielfreie Wochenende hat den Löwen offensichtlich gut getan. Gegen den BHC II zeigten sie eine konzentrierte und engagierte Leistung, die zu einem hochverdienten 37:27-Heimsieg führte und das Rudel in der oberen Tabellenregion festsetzt. Trotz der guten Mannschaftsleistung ragte ein Löwe heraus: Simon Breuer erzielte dreizehn Treffer.

Obwohl die Gäste aus dem Bergischen mit einer Niederlagenserie im Gepäck angereist waren, zeigten die Dumeklemmer den nötigen Respekt vor dem Gegner. Gerade in der Anfangsphase deutete das junge Team nämlich an, wie unangenehm es für den Gegenüber sein kann. In puncto Kampf und Einsatzwille schenkten sich die Mannschaften nichts und so bewegte sich auch der Spielstand bis weit in die erste Hälfte hinein auf einem Niveau. Das leichte Übergewicht zu Gunsten der Heimmannschaft spiegelte sich vor allem aufgrund der mangelnden Chancenverwertung nicht auf der Anzeigetafel wider, erst nach dem 7:7 (14.) setzte sich das Rudel erstmals ein wenig ab.

„Wir hatten heute ein richtig dickes Brett zu bohren. Man gewinnt eben kein Spiel innerhalb von wenigen Minuten, wir konnten uns aber im Spielverlauf immer mehr steigern und gleichzeitig den Gegner vor mehr und mehr Probleme stellen, so dass auch das Endergebnis in Ordnung geht“, gibt der an diesem Abend herausragende Simon Breuer einen Einblick in den in die Tat umgesetzten Matchplan. Mit dreizehn Treffern trug der Regisseur maßgeblich zum Teamerfolg bei, den er und seine Kollegen in Durchgang zwei in stoischer Kleinarbeit ermöglichten. Knackpunkt dabei war die Phase vom zwischenzeitlichen 18:15 (38.) bis zum 25:16 (44.), in der die Vorentscheidung fiel. Und weil das Rudel seinen Stiefel erbarmungslos herunterspielte, war beim 31:22 (53.) durch Dominik Jung der Widerstand gebrochen. Bis zum 37:27-Endstand ging es munter auf und ab.

Nun stehen die Löwen vor dem Spitzenspiel in Bonn. Beim verlustpunktfreien Spitzenreiter hat das Rudel am späten Samstagabend die Chance, den Abstand zu verringern und so das Meisterschaftsrennen wieder offener zu gestalten.

Aufstellung SG: Schmidt, Ferne – Funke, Steppke, Jung (6), Jacobs (4), Müller (3), Breuer (13), Schütte (3), Nitzschmann (1), Jäckel (2), Worm (1), Jonovski, Barkow (4)

Share

About Author

(0) Readers Comments

Comments are closed.