Heimat Kids — 30 September 2016

KREIS METTMANN. In dieser Woche startete für 54 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung zu Medienscouts.

13 Schulen aus dem Kreis Mettmann schickten ihre zukünftigen Medienscout-Teams, bestehend aus je vier Schülern der Jahrgangsstufen acht sowie je zwei Beratungslehrern, zu einem zweitägigen Basisworkshop. Gastgeber war das Heinrich-Heine-Gymnasium in Mettmann.

Mit den Medienscout-Workshops will der Kreis Mettmann aktiv zur Medienkompetenzbildung der Jugendlichen beitragen. Das Medienzentrum des Kreises hat die Workshopreihe initiiert und geplant.

medienscout

In Kooperation mit der Landesanstalt für Medien bereiten nun speziell geschulte Medienreferenten und -trainer die Jugendlichen auf ihre Aufgaben als Medienscouts an ihren Schulen vor. In Abständen von vier bis sechs Wochen erarbeiten sich die gemischten Teams Methoden und Wissen, mit denen sie zukünftig gleichaltrige oder jüngere Schüler über einen angemessenen Umgang mit digitalen Medien informieren sollen. Dabei geht es um Themen wie Internet und Sicherheit, Online Communities und Cybermobbing, den richtigen Umgang mit Smartphones und Onlineprofilen, Online-Gaming oder Spiel- und Internetsucht.

Die Beratungslehrer erarbeiten mit ihren Schulteams gemeinsam Strategien, wie die Arbeit der Medienscouts in den schulischen (Lern-)Alltag integriert werden kann. Das können regelmäßige Beratungsangebote sein, denkbar sind auch Besuche in den fünften und sechsten Klassen, in denen jüngere Schüler den verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone, WhatsApp oder Facebook erst noch erlernen müssen. Erfolg versprechen auch Elternabende und schulische Projekttage.

Mit der Ausbildung zu Medienscouts sollen die Schüler ihre eigene Medienkompetenz erweitern und entsprechendes Wissen für einen kreativen und selbstbestimmten, aber auch sicheren und verantwortungsvollen Medienumgang aufbauen. Durch die Vermittlung dieses Wissens an gleichaltrige Mitschülerinnen und Mitschüler trainieren die Medienscouts zugleich ihre Sozialkompetenz.

Anfang November geht es mit dem zweiten Workshop zum Thema Cybermobbing und Beratungsangebote für betroffene Jugendliche an Schulen weiter. Gastgeber wird dann die Bettine-von-Arnim-Gesamtschule in Langenfeld sein.

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