Ratingen — 11 Mai 2018

Ratingen. Die Fahrbahndeckensanierung auf dem Maubeuger Ring (bereits fertig gestellt) und Wilhelmring (läuft noch) bringt Neuerungen für die Verkehrsteilnehmer, auch für die Radfahrer.

Es wurde und wird nicht nur die oberste Schicht der Asphaltdecke erneuert, sondern auch die Möglichkeit genutzt, die Fahrbahn neu aufzuteilen. Ziel ist immer die Verbesserung der Verkehrssicherheit, so zum Beispiel durch die gesicherte Führung des Radverkehrs. „Der bisherige Zweirichtungsradweg entlang des äußeren Ringes wird langfristig aufgelöst. Das bedeutet, dass Radfahrer in nördliche Richtungen auf Radschutzstreifen geführt werden“, erklärt der städtische Fahrradbeauftragte Martin Willke.

Es wurden aber auch die Fahrstreifen neu aufgeteilt, so dass eine bessere Verkehrsabwicklung an der Kreuzung Wilhelmring/Bahnstraße auch für den Kfz- Verkehr erreicht wird. Hier war es nötig, zulasten von Parkplätzen im Seitenraum, die Fahrstreifen am Wilhelmring auszubauen. „Hier zwingt uns die allgemeine Zunahme des Verkehrs dazu, das Parken am Fahrbahnrand einzuschränken“, so Willke. Zugleich gibt er zu bedenken, dass sich die Parkraumversorgung in diesem Bereich durch das Parkhaus im Bereich Calor-Emag-Carré verbessert habe.

Neu wird die Möglichkeit sein, als Radfahrer vom Wilhelmring nach links in die Hochstraße einbiegen zu können. Willke: „Dazu schaffen wir eine Radfahrschleuse für linksabbiegende Radfahrer. Bis die Ampelanlage hierfür umprogrammiert wird, werden wir den neuen Fahrstreifen für Radfahrer noch nicht in Betrieb nehmen können. Wir werden baulich und mit Beschilderung darauf hinweisen, dass zunächst nur indirektes Linksabbiegen möglich sein wird.“ Dies bedeutet: Die vom Wilhelmring kommenden Radfahrer stellen sich vor den Wartenden an der Hochstraße auf, um dann bei „Grün“ die Straße zu queren. Diese Möglichkeit des indirekten Linksabbiegens bleibt übrigens bestehen, auch wenn die Linksabbiegerspur in Betrieb gegangen sein wird.

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