Featured Heimat — 11 Juni 2018

Gleich dreifach gefeiert wurde jetzt rund um das DRK-Mehrgenerationenhaus am Klompenkamp.


Holger Kirchmann, Erhard Raßloff, BM Klaus Pesch, Manuela Beenen, Ilka Bahle

Zum einen im Rahmen des Aktionstages der Wirtschaft das alljährliche Sommerfest, zum anderen das 20-jährige Bestehen der auch heute noch zukunftsweisenden Einrichtung und schließlich auch der Wechsel bei der Leitung: Ilka Bahle, die von Beginn an erfolgreich die Geschicke des Mehrgenerationenhauses geleitet hatte, wurde mit großem Dank in den Ruhestand verabschiedet und Manuela Beenen als neue federführende Mitarbeiterin vorgestellt.

Bürgermeister Klaus Pesch betonte in seinem Grußwort die Bedeutung einer solchen, nach wie vor zukunftsweisenden Wohnanlage. Als junger Sozialdezernent hatte er das innovative Projekt damals maßgeblich unterstützt und mit auf den Weg gebracht. Er sei stolz, von Anfang an dabei gewesen zu sein zu können und die Entwicklung seitens der Stadt Ratingen begleiten zu dürfen. Der Ratinger DRK-Vorsitzende Holger Kirchkamp freute sich, dass auch viele Weggefährten der vergangenen Jahre zum Fest gekommen waren, darunter die Ehrenvorsitzende Anne Lauterbacher und Vizebürgermeister Wolfgang Diedrich. „Das Mehrgenerationenhaus ist eines unserer Leuchtturmprojekte“, sagte Kirchmann. Es sei damals eines der ersten seiner Art überhaupt gewesen. „Die Menschen hier leben miteinander und nicht nebeneinander her.“ Das helfe ihnen auch dabei, länger selbstständig zu bleiben.

Dass sich das Mehrgenerationenhaus so erfolgreich entwickelt hat, ist auch ein Verdienst von Ilka Bahle. Sie hatte sich von Beginn an mit Engagement und Herzblut eingebracht, immer wieder neue Ideen entwickelt und die nachbarschaftliche Gemeinschaft gestärkt. Dafür erhielt sie von allen Seiten Dank und Anerkennung. Viele ehemalige Mitstreiter waren gekommen, um sie persönlich zu verabschieden. „Wo sind die 20 Jahre geblieben?“, fragte sie rückblickend – mit einem lachenden und weinenden Auge. Für ihre Nachfolgerin Manuela Beenen ist das Haus am Klompenkamp kein Neuland. Sie hatte bereits mehrere Jahre dort ehrenamtlich mitgearbeitet.

Für die Unterhaltung der Gäste sorgten der Shanty-Chor des Tiefenbroicher Seniorentreffs, die „Golden Hula-Girls“ mit hawaiianischen Tänzen und Klaus Hellwig mit Liedern zum Mitsingen. Kulinarisch war mit Gegrilltem, einem großen Salatbuffet und asiatischem Finger-Food für jeden Geschmack etwas dabei. Organisator Erhard Raßloff zog eine durchweg positive Bilanz und dankte allen Helfern: „Es war eine wirklich rundum gelungene Veranstaltung. Auch das Wetter blieb unerwartet schön. Die Bewohner und alle Beteiligten werden sicher noch lange an diesen tollen Nachmittag denken.“

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