Featured Heimat Ratingen — 12 Dezember 2017

Ratingen. In der vergangenen Woche wurde im Poensgenpark eine neue Atlaszeder (Cedrus atlantica `Glauca`) gepflanzt.


Das Spenderpaar Gisela Schöttler und Oskar Pawelski waren dabei,
als im Poensgenpark die neue Atlaszeder gepflanzt wurde.

Der Baum ist in den letzten 15 Jahren in Norddeutschland „aufgewachsen“ und weist bereits eine Höhe von sieben bis acht Metern auf. Bürgermeister Klaus Pesch freut sich insbesondere darüber, dass Gisela Schöttler und Oskar Pawelski dieses schöne Exemplar für den beliebten Poensgenpark und die Ratinger Bürgerinnen und Bürger gespendet haben. „Ich danke den beiden Spendern herzlich für ihr Engagement. Mit der neuen Atlaszeder tragen sie zum wiederholten Mal zum Wiederaufbau des Poensgenparks bei“, so Pesch.

Inzwischen liegt der Stadtverwaltung die abschließende Dokumentation und Begutachtung der gefällten Atlaszeder durch den beauftragten Baumsachverständigen vor. Demnach hat sich umfänglich bestätigt, dass die durchgeführte Fällmaßnahme absolut notwendig war, denn die Atlaszeder wies durchgehend Spuren eines Befalls mit dem Kiefern-Braunporling auf. Dieser Pilz hatte eine intensive Braunfäule im Bereich der Stammbasis hervorgerufen, weshalb die Verkehrssicherheit des Baumes nicht mehr gewährleistet werden konnte. Hierzu heißt es unter anderem in der Abschlussdokumentation des Gutachters:

„Die Untersuchung von zwei Stammscheiben zeigte, dass die zentrale Fäule bis in eine Höhe von über einem Meter im Baum aufgestiegen und der Stammquerschnitt durch Rissbildungen mechanisch stark beeinträchtigt war. Die Untersuchung (…) zeigte, dass der Stamm an seiner Basis durch Risse in mehrere Teile getrennt wurde, sich die Fäule mit zunehmender Tiefe weit ausgebreitet hatte und Teile des statisch wirksamen Wurzelsystems bereits vorrottet waren. (…) Von dem Baum ging damit eine Gefahr aus, auf welche die Baumeigentümerin reagieren musste.“

Die neue Atlaszeder hat den „Umzug“ von Norddeutschland nach Ratingen gut überstanden und wird in den nächsten Monaten intensiv unterhalten, damit sich der Baum schnell in die Umgebung einfügen und sich gut entwickeln kann.

 

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