News — 04 August 2017

Weil er einen Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) der Landeshauptstadt als „Arschloch“ beleidigt hatte, hat das Amtsgericht Düsseldorf einen 73-jährigen Mann am Mittwoch, 2. August, zu einer Geldstrafe von 2.100 Euro verurteilt. Der Beschuldigte ist bereits einschlägig vorbestraft und hatte sich vor Gericht weder einsichtig noch reuig gezeigt.

Der Mann war einer Fahrradstreife des OSD am Mittwoch, 29. März, gegen 13 Uhr auf der Düsseldorfer Königsallee, Ecke Grünstraße aufgefallen, weil er ihnen etwas zurief und beim Einbiegen in die Grünstraße fast mit einem ebenfalls abbiegenden Fahrzeug zusammenstieß. Auf die Warnung der Einsatzkräfte: „Achtung, aufpassen, sonst werden Sie überfahren“ reagierte er unwirsch und beleidigte einen der Mitarbeiter als „Arschloch“. Die eingeleitete Strafanzeige führte nun zu der Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 35 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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