Ratingen — 14 Juli 2017

Die Ratinger FDP-Vorsitzende Dr. Tina Pannes lässt sich von der Begeisterung der CDU für die Benennung eines Platzes nach dem verstorbenen Altkanzler nicht anstecken:

„Es ist vorhersehbar, aber auch ein bisschen uninspiriert, dass nun CDU-Ortsverbände Straßen und Plätze nach Helmut Kohl benennen wollen. Was in Ludwigshafen und Bonn Sinn haben mag, erschließt sich mir für Ratingen nicht. Dann auch noch den zukünftigen zentralen Rathausplatz dafür vorzusehen und das direkt zu beantragen, ist einigermaßen übermütig. Hier wäre eine breite Diskussion von Politik und Bürgerschaft sinnvoll – sicher wird es auch ernstzunehmende Stimmen geben, die für eine Ratinger Persönlichkeit votieren.

Und apropos Diskussion: Ich persönlich stehe der Benennung von Straßen und Plätzen nach Personen generell skeptisch gegenüber. Bei allen unbestrittenen Verdiensten: Helden gibt es nicht. Und Erinnerungskultur findet nicht auf Straßenschildern statt. Vielleicht ist es Zeit für eine neue Sachlichkeit? Ich könnte mit einem ΄Rathausplatz 1` jedenfalls gut leben.“

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