Ratingen — 27 September 2017

Der Ratinger Jugendrat setzt sich für Generationengerechtigkeit ein und hofft auf Unterstützung der Politik.

Der Ratinger Jugendrat macht sich Sorgen über die Folgen des demografischen Wandels. Aus diesem Grund stellten die Jugendlichen einen Antrag, in dem Sie Politik und Verwaltung auffordern sich mit dem Thema der Beamtenpensionen zu beschäftigen, da die zu erwartenden Pensionsverpflichtungen der Stadt in den künftigen Jahren stark ansteigen werden. „Ohne Vorsorgemaßnahmen der Politik wird es unsere Generation sein, die unter den besonderen finanziellen Mehrbelastungen in Zukunft leiden muss“, so die Sprecher des Jugendrates Theresa Dietz und Max-Julius Werthebach.

Die Bedenken des Jugendrates sind nicht unbegründet, denn im Haushaltsplan 2016 lagen die geplanten Versorgungsauszahlungen, also die tatsächlichen Zahlungen an pensionierte Beamte und Beamtinnen, bei rd. 5 Millionen Euro. Wenn jedoch die jetzige Beamtengeneration in den Ruhestand geht, steigt die Zahl schon auf ca. 9,8 Millionen Euro.

Nun bekam der Jugendrat die Information, dass die Thematik in die Etatberatungen 2018/2019 aufgenommen wird. „Wir hoffen, dass der Politik die Wichtigkeit dieses Themas bewusst ist und eine Möglichkeit gefunden wird, im Haushalt 2018/2019 einen Vorsorgebetrag auszuweisen und diesen in eine Geldanlage oder Versicherungslösung zweckmäßig und wirtschaftlich für die Stadt Ratingen anzulegen“, so die Jugendlichen.

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