Heimat — 17 Juli 2018

Auf Einladung der Vorsitzenden besuchte der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer am vergangenen Freitag die Hospizbewegung Ratingen, um die ambulante und stationäre Hospizarbeit in Ratingen kennenzulernen.

Ingrid Overbeck, Ida Pfankuchen und Brigitte Toppe informierten den Abgeordneten über Ausbildung und Haltung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die Geschichte der Hospizbewegung Ratingen und künftige Herausforderungen in der Begleitung von Menschen, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind.

Peter Beyer würdigte das ehrenamtliche Engagement des seit 1995 bestehenden Vereins und war sehr interessiert am konkreten Angebot der hospizlichen Begleitung, die in Familien, im Krankenhaus, in den Altenheimen und stationär im Palliativen Bereich des St. Marien Seniorenheims in Ratingen geleistet wird. Ingrid Overbeck betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit in der Begleitung, die auch zukünftig von der Politik weiter verankert werden müsse im Sinne einer sorgenden Gemeinschaft auch und gerade für Menschen an ihrem Lebensende. Brigitte Toppe stellte ihre langjährige Arbeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei den Menschen zu Hause oder auch im Krankenhaus vor: das Einlassen auf einen Menschen und seine Angehörigen, die Zugewandtheit, Letztverlässlichkeit und Verbindlichkeit aller Ehrenamtlichen in der Begleitung. Ohne Berechnung und Rechnung, als Geschenk an jeden, der anfragt. Ida Pfankuchen berichtete von ihren langjährigen Erfahrungen aus der Perspektive der Pflegedienste.

Zum Ende des Besuches wies Peter Beyer auf die Verantwortung zur Verwirklichung des Ziels der Hospizbewegung hin: „Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen“ und das notwendige Zusammenwirken aller Beteiligten für diese wichtige Aufgabe.

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