Blaulicht Featured Kids — 08 Januar 2017

Ratingen (ots) – „Die Jugendfeuerwehr ist die Basis für unsere tägliche Arbeit. Hierüber können wir Mädchen und Jungen sowohl für den Weg als Berufsfeuerwehrleute begeistern oder sie langfristig für den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr gewinnen“, sagt Feuerwehrchef René Schubert.

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Und deshalb ist Nachwuchswerbung besonders wichtig, zumal
die Ratinger Nachwuchswehr unter Stadtjugendfeuerwehrwart Robin
Kürten ab 2017 mit einer Neuerung aufwartet: „Wir wollen demnächst
auch Kinder ab zehn Jahre aufnehmen.“

Begeistert von dem Engagement der Jugendlichen vor und hinter der
Kamera zeigte sich Thomas Tremmel, der stellvertretende Chef der
Feuerwehr, der die Dreharbeiten besuchte: „Ich habe großen Respekt,
was die jungen Leute da auf die Beine gestellt haben und bin sehr
stolz darauf.“

Da traf es sich gut, dass die beiden Jugendfeuerwehrmitglieder
Bastian und Tobias (beide 13) vor einigen Monaten mit einer
besonderen Idee an das Betreuerteam heran traten: „Können wir nicht
einen Imagefilm für die Jugendfeuerwehr drehen?“ Die Reaktion war
eindeutig, der Vorschlag wurde angenommen und ließ sich wunderbar mit
dem Vorhaben kombinieren, jüngere Nachwuchskräfte aufzunehmen:
„Wir wollen zeigen, dass die Jugendfeuerwehr ein spannendes und
interessantes Hobby für Kinder und Jugendliche ist“, erzählt der
17-jährige Richard, der mit den beiden 13-Jährigen und dem
17-jährigen Marvin das Planungsteam bildete. Schnell war eine Idee
für eine Rahmenhandlung geboren, vieles stellte sich aber als nicht
realisierbar heraus: „Wir haben maximal zwei Minuten Zeit, unsere
Botschaft zu transportieren. Da müssen die Bilder schnell wirken, die
Inhalte dürfen nicht zu kompliziert sein und vor allem darf keine
Langeweile aufkommen“, sagt Daniel Oberbanscheidt. Der Kameramann,
der unter anderem das Jugendfilmfestival Ratinale verantwortet, war
sofort bereit, mit seinem Team die Jugendlichen zu unterstützen.

Und so fanden am vergangenen Wochenende rund um die Hauptwache am
Voisweg die Dreharbeiten statt – und da Feuerwehr kein
Schönwetter-Hobby ist natürlich auch im Freien. Es wurden Schläuche
gerollt, Löschangriffe aufgebaut – und immer wieder hieß es
zwischendurch „Stopp, so bleiben!“ Die Kameraleute hatten etwas
gesehen, was sie spontan als Großaufnahme einfangen wollten.
„Ich hätte nicht gedacht, dass man für so einen kurzen Film so viel
Material braucht“, sagt Tobias, der nun mit seinen drei Kollegen und
den Profis an die Schneidearbeiten gehen wird. Denn das Ziel ist
klar: Zur Wehrversammlung Anfang März im Stadttheater muss alles
fertig sein, dann hat der Film vor zahlreichen Gästen aus der Politik
und rund 400 Feuerwehrangehörigen Weltpremiere.

Danach soll er als Werbefilm eingesetzt werden. Bleibt nur noch
die Frage, worum wird es nun in dem Film genau gehen? Da lassen sich
die jugendlichen Macher nicht in die Karten schauen: „Um die
Jugendfeuerwehr. Alles andere verraten wir nicht“, so die einhellige
Aussage.

(W. Schneider)

Foto: Feuerwehr Ratingen

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September 06, 2017

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