Featured Heimat — 12 Juli 2018

Ende April erlebten die Besucher in der Manege Lintorf die Auftaktveranstaltung zu ROCK FOR RESPECT.


Nun legten die Veranstalter das Ergebnis der Benefizveranstaltung vor: aus Eintrittsgeldern, Verkauf von Speisen und Getränken so wie der Unterstützung von Sparkasse und Stadtwerke kam ein Erlös von stolzen 1.570,22 Euro zusammen.

„Wir sind richtig glücklich über dieses Ergebnis und dass hiermit nun der Startschuss zum Projekt „Jugend-Power im Takt“ des Integrationsrates der Stadt Ratingen gegeben werden kann,“ freut sich Samuel Awasum, Vorsitzender des Integrationsrates, über dieses Ergebnis.

Mit dem neuen Projekt „Jugend-Power im Takt“ nimmt die Integrationsabteilung der Stadt Ratingen zusammen mit dem Integrationsrat nun Jungen in den Fokus. Konkretes Ziel ist die Förderung der Integration geflüchteter männlicher Jugendlicher im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.
Dieses begegnet den Integrationsschwierigkeiten der Jungen, die sie im Alltag und in der Schule haben.

Wer sich intensiver mit den Jugendlichen beschäftigt, erfährt viel über ihre Lage, die von Krisen gekennzeichnet ist. Einige haben Familienmitglieder verloren, viele sind überfordert, weil sie hier die Rolle der Eltern übernehmen müssen.

Im Rahmen des neuen Projekts sollen 15 Jugendliche ihre Stärken kennenlernen und erfahren, dass man ihnen mit Mitgefühl und Respekt begegnet. Gleichzeitig erhalten die Jungen das Angebot, sich über Musik und Tanz auszudrücken und ihre Erfahrungen, Ängste und Botschaften mitzuteilen.
Dabei helfen werden erfahrene Hip-Hop- und Breakdance-Dozenten, die mit den Jungen zusammen eine Choreografie erarbeiten, die sie auch präsentieren werden. In Sinne der Integration sind auch Jungen ohne Fluchthintergrund aufgerufen, an dem Projekt teilzunehmen.

Das erste Treffen der Jungen-Gruppe ist im Herbst geplant. Kooperiert wird mit lokalen Trägern der Jugendarbeit, um das Projekt auch nach der Startphase nachhaltig fortzuführen und um die Jungen an bereits bestehende Angebote der Jugendarbeit anzudocken.

Die Benefizveranstaltung wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

„Unterstützung muss nachhaltig sein und darf sich nicht auf einer tollen Veranstaltung ausruhen. Wir möchten alle gemeinsam was erreichen für die Jugendlichen und da werden wir am Ball bleiben,“ beschreibt Peter Hense von der Band Greyhounds die Aufgaben der Veranstalter für die kommenden Jahre.

FOTO: Rolf Steuwe, Samuel Awasum, Peter Hense (Organisatoren Rock for Respect)

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