Blaulicht — 27 Mai 2017

Feuerwehr Ratingen muss Fahrer unter schwierigsten Bedingungen retten.

Ratingen-Breitscheid, BAB 3, AK Breitscheid, FR Köln, 14:37 Uhr, 26.05.17.

Zu einem schweren LKW Unfall wurde die Feuerwehr Ratingen am
gestrigen Tag alarmiert. Aus bislang unbekannten Gründen waren drei
LKW verunfallt. Der letzte LKW bohrte sich mit dem Fahrerhaus
zweieinhalb Meter in den Aufliege des vorausfahrenden LKW. Hierbei
wurde der Fahrer dermaßen kompliziert eingeklemmt, dass die Rettung
mehrere Stunden in Anspruch nahm.

Für diese aufwändige technische Rettung mussten letztendlich die
beiden LKW mit Winden auseinandergezogen werden, damit anschließend
die Fahrerkabine in mühseliger Kleinarbeit mit hydraulischem
Rettungsgerät zerlegt werden konnte. Über die gesamte Zeit bekam der
schwerstverletzte Fahrer notärztliche Betreuung und Zuspruch der
Retter. Nachdem die Rettung endlich gelungen war, wurde der Fahrer
mit einem Rettungshubschrauber in die BGU Duisburg geflogen.

Der LKW Fahrer aus dem davor fahrenden LKW erlitt ebenfalls
Verletzungen und wurde in die Uniklinik Düsseldorf transportiert.

Für alle beteiligten Rettungskräfte war diese langwierige und
schwierige Rettung bei den hohen Temperaturen eine ganz besondere
Herausforderung dar. Letztendlich führte die gute Zusammenarbeit
aller eingesetzten Einheiten zum Erfolg.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, der Löschzug Breitscheid,
der Löschzug Mitte, sowie ein Rettungshubschrauber und ein
zusätzlicher Rettungswagen aus Duisburg. (J. Neumann)

Fotos: Ratinger Zeitung

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