Featured Heimat Ratingen — 06 März 2018

Die neueste wissenschaftliche Sensation, die belegt, dass Neandertaler dem modernen Menschen geistig ebenbürtig waren, löst bei den Christdemokraten im Kreis Mettmann gleich in mehrfacher Hinsicht große Freude aus.

„Zunächst einmal sind wir sehr stolz, dass unser Neandertalmuseum unter Leitung von Professor Weniger an der Datierung der Höhlenmalereien in Spanien und damit an den sensationellen Neuigkeiten der Menschheitsgeschichte aktiv beteiligt war“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Völker. Das verleihe dem Neanderland erheblichen Rückenwind bei der Weiterentwicklung der Tourismusbranche. Das Neandertal sei in zweifacher Hinsicht Alleinstellungsmerkmal, und zwar örtlich und begrifflich. „Investitionen in unser Museum und das Umfeld sind immer wieder wichtig und richtig“, findet der Fraktionschef. „Denn diese weltweit anerkannte Institution zur Erforschung der frühen Menschheitsgeschichtesteigt ist auch gleichzeitig eine der meistbesuchten Attraktionen in der Region. Weltweit ist das Neandertal mehr denn je in aller Munde“.

Mit einem Schmunzeln erinnert Klaus Dieter Völker noch einmal an die versuchte Umbenennung des Kreises in „Neandertal – Kreis Mettmann“. „Insbesondere Kollegen aus dem Nordkreis konnten sich damals damit nicht anfreunden. Man hatte Angst, als Hinterwäldler bezeichnet zu werden und als nicht fortschrittlich zu gelten“, erinnert sich Völker. „Dieser Aussage ist nun der Nährboden entzogen“. Denn die Anbringung einer Höhlenmalerei erfordere mehrere Arbeitsschritte, die einer ausgeprägten Intelligenz bedürfe. Daher ist er sehr zuversichtlich, dass alle Städte des Kreises vor dem Hintergrund der neuen Erkenntnisse mehr denn je an der Tourismusmarke Neanderland arbeiten und der neue Kreistag vielleicht doch noch dem Namenszug: Neanderland – Kreis Mettmann etabliert.

„Und mit der Weiterentwicklung des Neanderlandes, steigt auch das Kreisbewusstsein in den Köpfen der Menschen“, ist sich Völker sicher. „Menschen, wie der Fotograf Werner Buschfeld aus Hilden sind wichtige Multiplikatoren für das Neanderland,“. Das neue Werk „Der Neanderlandsteig im Jahresverlauf“ sei klasse und die damit verbundenen ausgebuchten Vortragsabende seinen ein Indiz für das große Interesse an unserer Region.

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