Featured Ratingen — 23 Januar 2018

Ratingen. Die Stadt Ratingen hat dem Verein „WIR“ – Freundeskreis für Rollstuhlfahrer Düsseldorf und Kreis Mettmann – ein neues Domizil zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt.

Da der bisherige Vereins-Treffpunkt in einem Pavillon am Innenstadtgymnasium nicht mehr genutzt werden kann, überlässt die Stadt dem Verein „WIR“ nun für seine gemeinnützige Arbeit die städtische Liegenschaft am Stadionring 20. Diese stand leer, seitdem das „Boje“-Projekt (Berufliche Orientierung Junger Erwachsener) in den Räumen des ehemaligen Franz-Rath-Weiterbildungskollegs untergebracht worden ist.

Der Verein „WIR“ besteht seit 1973 und hat aktuell 62 aktive und rund 90 passive Mitglieder, die vorwiegend aus Ratingen, aber auch aus Düsseldorf, Velbert und Heiligenhaus kommen. Mit dem Ziel, die Arbeit des Freundeskreises zu unterstützen und allen Menschen weitgehende Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, hatte die Stadt dem Verein bereits in der Vergangenheit städtische Räume in einem Pavillon des Innenstadtgymnasiums zur Nutzung überlassen. Nun steht der Umzug zum Stadionring an, wodurch sich für die „WIR“-Mitglieder einiges verbessert: Die Räumlichkeiten sind größer, es existieren keine Schwellen, zudem sind die Toiletten innerhalb des Gebäudes untergebracht. Der Freundeskreis der Rollstuhlfahrer trifft sich immer mittwochs. Alle vier bis sechs Wochen steht eine größere Veranstaltung auf dem Programm, an der in der Regel 50 bis 70 Personen teilnehmen – davon ca. 20 mit Rollstuhl.

„Der Freundeskreis der Rollstuhlfahrer trägt mit seiner gemeinnützigen und ehrenamtlichen Arbeit in der Stadt Ratingen seit vielen Jahren wesentlich zum sozialen Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft und zur Inklusion von Menschen mit Behinderung bzw. eingeschränkter Mobilität bei“, betonte Bürgermeister Klaus Pesch, der am Montag, 22. Januar 2018, gemeinsam mit Sozialdezernent Rolf Steuwe und dem städt. Behindertenkoordinator Jörg Saborni die offizielle Übergabe der Räumlichkeiten an die Vereinsvorsitzende Ingeborg Rodenbeck vornahm. Pesch ergänzte: „Der Verein hat sich in der Vergangenheit immer wieder bei der Planung von Bauvorhaben im öffentlichen Raum für die Belange der Rollstuhlfahrer eingesetzt. Wir wollen dieses besondere ehrenamtliche Engagement durch die unentgeltliche Überlassung dieser Versammlungsräume nach Kräften unterstützen.“

Foto: Bürgermeister Klaus Pesch übergibt symbolisch den Schlüssel für die städtische Liegenschaft am Stadionring 20 an Ingeborg Rodenbeck, Vorsitzende des Vereins „WIR“-Freundeskreis für Rollstuhlfahrer Düsseldorf und Kreis Mettmann.

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