Blaulicht — 03 März 2017

Ratingen – Am Donnerstag, dem 02.03.2017, gegen 10:15 Uhr, wurde ein 80-jähriger Ratinger Opfer von kriminellen Trickbetrügerinnen.

Mit ihrer Masche, dem angeblichen Sammeln von Unterschriften für einen karitativen Zweck, wurde der Senior auf der Straße „Peddenkamp“ in Ratingen- Hösel von zwei weiblichen Personen angesprochen. Nachdem der hilfsbereite Mann eine Unterschrift auf einem Zettel eines mitgeführten Klemmbrettes geleistet hatte, wollten die Frauen noch den Personalausweis des Rentners sehen. Als der Mann daraufhin seine Geldbörse hervorholte, griff eine der Frauen unbemerkt in diese und entwendete Bargeld in Höhe von 75,- Euro. Erst einige Zeit später stellte der Ratinger den Verlust seines Geldes fest. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die beiden Frauen bereits in unbekannte Richtung entfernt. Die Ratinger Polizei wurde umgehend informiert, konnte die flüchtigen Täterinnen aber nicht mehr in Tatortnähe antreffen.

Die Frauen können wie folgt beschrieben werden:

– ca. 30 Jahre alt

– schwarze mittellange Haare

-osteuropäisches Aussehen

– dunkel gekleidet

– eine Frau trug einen roten Pullover

Bisher liegen der Ratinger Polizei noch keine konkreten Hinweise
auf die Täterinnen vor. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen
Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in einem
Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Ratingen,
Telefon: 02102/ 9981-6210, jederzeit entgegen.

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei erneut kreisweit vor den
dreisten und fingerfertigen Dieben, von denen offenbar bevorzugt
ältere oder auch behinderte Menschen als Opfer gewählt werden.

Zur Verhinderung solcher Taten geben Kriminalisten folgende Tipps:

– Lassen Sie gegenüber Fremden immer besondere Vorsicht walten und ihre Hilfsbereitschaft nicht ausnutzen !

– Lehnen Sie in Zweifelsfällen entsprechende Hilfe lieber höflich, aber bestimmt ab und verweisen Sie auf andere naheliegende Möglichkeiten (jüngere Personen, Geschäfte, Polizei).

– Bewahren Sie immer ausreichend Abstand und verbeten Sie sich jede Art vertraulicher Annäherung unbekannter Personen.

– Bitten Sie im Zweifels- und Verdachtsfall lieber selber andere Mitbürger um Hilfe und Unterstützung beim Umgang mit aufdringlichen Fremden.

– Bedenken Sie: Diebesfinger sind meist schnell und sehr geübt im Zugriff !

– Melden Sie Straftaten und verdächtige Beobachtungen unverzüglich Ihrer örtlichen Polizei.

Wählen Sie dazu ruhig den Polizeinotruf 110!

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