Blaulicht — 14 Juli 2017

Ein Brand in einem Keller eines 10 geschossigen Wohnhauses in Ratingen West richtet hohen Schaden an.

Die Feuerwehr wurde um 09:40 Uhr alarmiert, da Bewohner bereits Brandgeruch in den Aufzugsvorräumen bemerkten und der Brandrauch aus den Kellerfenstern ausströmte. Die Feuerwehr, die mit 18 Einsatzkräften vor Ort war, konnte den Brand mit einer Wärmebildkamera trotz der starken Sichtbehinderung durch den Brandrauch schnell lokalisieren und mit einem Strahlrohr löschen. In dem Keller brannte Lagergut von insgesamt drei Kellerverschlägen. Die freigesetzte Wärme des Brandes war so intensiv, dass auch in den Nachbarräumen die Isolation der Heizungsrohre schmilzte und sich Elektroleitungen aus der Verankerung in der Decke lösten. Bei einem Brand entsteht durch die hohen Temperaturen auch ein hoher Druck in dem Brandraum, so dass sich auch der Brandrauch durch die Leerrohre der Telefon- und Fernsehkabel in einzelne Wohnung ausbreitete. Die Ruß- und Flockenablagerung des Brandrauches waren im gesamten Keller deutlich sichtbar, so dass der Keller für die Bewohner zunächst gesperrt werden musste. Durch die verwinkelte Bauweise der Keller dauerten die Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr länger. Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis ca. 13:00 Uhr.

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